Chorleiterin Sandra Lücke
Coaching-Paket:

Bühnenpräsenz für Chöre

Mit dem Schwarm fliegen lernen

In diesem Coaching-Paket lernst du, wie dein Chor echte Bühnenpräsenz entfalten kann – frei, lebendig und berührend. Du schaffst einen sicheren Raum, in dem sich alle öffnen, Emotion zeigen und miteinander in Verbindung gehen. So entstehen die magischen Momente, in denen der Chor als Schwarm fliegt.

Berührt von dem, was auf der Bühne passiert

Wir kennen das alle: ein Chor singt perfekt, hat eindeutig intensiv und gut gearbeitet, die Intonation und das Timing stimmen. Und ich bin überhaupt nicht davon berührt, außer dass ich sagen kann: „Wow. Perfekt.“ Mein Intellekt ist angesprochen. Und meine Ohren freuen sich über diesen Wohlklang. Aber irgendwie fühlt sich das für mich völlig steril an.

Und dann gibt es diesen Chor, bei dem vielleicht nicht alles perfekt ist – und der mich auf einer völlig anderen Ebene berührt und begeistert, wo der Funke auf mich überspringt, den ich einfach gerne höre und sehe. – Was ist hier anders als bei dem anderen Chor? Wie kriegen die das hin?

Chorleiter-Coaching für mehr Bühnenpräsenz
Bühnenpräsenz kann man trainieren

Was ich nicht unter Bühnenpräsenz für Chöre verstehe

Eine einheitliche Choreografie, die die Sänger*innen zwingt, sich an einer bestimmten Stelle in genau dieser festgelegten Weise zu bewegen.

Meine Musiklehrerin sagte immer: „Es gibt nichts Ungerechteres, als Ungleiche gleich zu behandeln.“ Sie sind keine Tänzer*innen und sind nicht deswegen in den Chor gekommen. Also sollten wir ihnen nicht übergriffig etwas aufbürden, was sie nicht leisten wollen und können.

Wenn sich allerdings aus einem Impuls heraus etwas spontan für die Gruppe ergibt, dann kann das natürlich zu einer fluiden Choreografie werden. Dann fliegt der Schwarm gerade kunstvolle Figuren.

Der Chor als Schwarm-Wesen

Jeder Mensch im Chor ist ein Individuum, das zum Gelingen beiträgt. Das gemeinsame Ziel ist der Grund, warum sie zusammengekommen sind.

Egal, wie das Ziel definiert ist: das können das Aufführen der großen Bach-Werke, die Bewahrung des traditionellen Liedgutes, die Gemeinschaft an einem schönen Abend oder noch ganz andere Ziele sein.

Alle tragen dazu bei, dass das Ziel erreicht wird.

Aber nicht jede/r hat dieselben Stärken. Manche preschen vorwärts, andere laufen lieber mit, einige sorgen für Getränke, andere für die Organisation, einer ist für die Technik zuständig, eine andere für Listen. Singen können hoffentlich alle.

Alle sind wichtig!

Im Chor ist jeder wichtig

Mein Verständnis von authentischer Bühnenpräsenz

Sich bewegen lassen

Die Musik (das Lied, der Text) bewegt mich. Sie löst ein Gefühl aus, das ich mir zugestehe und das ich ohne Worte auf meiner Oberfläche zeige.

in der musik sein

Ich bin in diesem Gefühl frei von eigenen und gesellschaftlichen Erwartungen und Einschränkungen. Ich darf ganz und gar in dieser Musik sein und die Musik in mir.

Verbunden sein

Ich kann voll bei mir sein und gleichzeitig mit den anderen Sänger*innen und dem Publikum verbunden sein.

Wir sind verletzlich, wenn wir uns so zeigen. Und genau das berührt die Zuschauer. Das sind die magischen Momente, die uns mit Freude und neuer Energie erfüllen.

Du kannst diese Bedingungen für deinen Chor schaffen!

Emotionen im Chor zeigen dürfen

Der Chor als „Safe Space“

Um sich so zeigen zu können, braucht es unbedingt einen stabil sicheren Ort im Chor. Niemand wird sich verletzlich zeigen wollen, wenn irgendjemand lacht, die Augen rollt, abwertende Bemerkungen macht. Der Chor ist die Stärkung und der Rückhalt, den die Sänger*innen brauchen.

  • Die Chorkultur mit systemischer Grundhaltung
    Eigentlich sollte der gute Mutterboden/die systemische Chorkultur schon Sicherheit genug bieten. Schließlich gibt es eine feste Verankerung, genügend Platz für die Wurzeln und Nährstoff für die Pflanzen. Wachsen können sie ganz alleine.
  • Deine angemessenen fachlich-musikalischen Kompetenzen
    Du als Chorleiter*in kannst aber mit dem für deinen Chor passenden fachlich-musikalischen Wissen und deinem Können die Fähigkeiten der Sänger*innen „gießen und düngen“, sie fördern und fordern.
  • Eine verlässlich gute Führung
    Wenn du zusätzlich dafür sorgst, dass der Chor gut geführt wird, und wenn du in den Chor ausstrahlen kannst, dass es dir dabei auch noch gut geht, dann ist so viel Sicherheit da, dass alle im Chor sich wohlfühlen und vertrauen können, sich ihrer Verantwortung bewusst sind, auch mal in eine Führungsposition gehen und mit Freude ihr Bestes geben.

Übungen und Impulse aus Schauspiel und Theater

Gute Schauspieler*innen fallen nicht vom Himmel. Auch Meryl Streep und Jack Nicholson mussten ihre Kunst erlernen und brauchten dafür Menschen und Erfahrungen, die ihnen ihre Entwicklung ermöglichten.

Wir erarbeiten gemeinsam, wie Du Deine Sänger*innen achtsam unterstützen kannst.

Damit sie sich in Musik und Text vertiefen, eine Aura um das Lied schaffen und ihren persönlichen Ausdruck finden.

Damit sie ihre persönlichen Grenzen erweitern und mehr Expressivität gewinnen.

Damit sie den Mut finden, sich zu zeigen und mit Chor und Publikum in echten Kontakt zu gehen.

Hier entstehen die magischen Momente...

An der Grenze, wo wir uns dem Publikum ausliefern
und wo das Publikum sich berühren lässt.
Wo der Funke überspringt.
Wo das Publikum in den Safe Space eintreten darf.

Dann fliegt der Schwarm.

Coach Sandra Lücke

Das bekommst du im Coaching-Paket „Bühnenpräsenz für Chöre“

Hört sich spannend an?

FAQs zu den Coachings

Gibt es eine sinnvolle Reihenfolge, in der ich die Coachings buchen sollte?
Am liebsten, ja:
  1. „Souverän im Chor-Alltag“
  2. „Die gute Chor-Kultur“
  3. „Bühnenpräsenz für Chöre“

Das kommt darauf an, wie glücklich und zufrieden du schon mit der Chor-Arbeit bist. Solltest du nur für Dich selbst Unterstützung wünschen, dann reicht vielleicht das Coaching-Paket „Raus aus der Überforderung“.

Möchtest du deinen Chor zu einer üppigen Chor-Oase machen, dann sollte es zunächst einmal dir selbst richtig gut gehen, damit du eine hilfreiche Haltung lernen und die gute Chor-Kultur aufbauen kannst. Wenn Du mit Dir und Deiner Arbeit schon im Reinen und zutiefst zufrieden bist, dann kannst Du auch direkt mit der „guten Chor-Kultur“ beginnen.

Wenn Du mit deinem Chor an einer authentischen Bühnenpräsenz arbeiten willst, dann muss als „Stufe 0“ schon die gute Chor-Kultur bestehen. Sollte das nicht der Fall sein, werden sich die Sänger*innen nicht trauen, ihren innersten Emotionen einen ungewohnt deutlichen Ausdruck zu verleihen.

Ja, natürlich. Wenn Du mit mir online arbeiten willst, ist das überhaupt kein Problem. Da können wir eine individuelle Lösung finden. Sollte ich die Module in Präsenz getrennt anbieten, ist das auch kein Problem.

Wenn es aber ein Präsenz-Seminar „Souverän im Chor-Alltag“ gibt, dann ist das ein Komplett-Paket. Hier möchte ich nicht stückeln, weil ich hier die Chance habe, einige Übungen über den Tag verteilt immer wieder aufzugreifen und daran weiterzuarbeiten.