Dafür brenne ich:
Dass alle Menschen die Chance haben, in einem Chor zu singen, in dem eine Kultur von Wertschätzung, Augenhöhe und Toleranz gelebt wird. In dem es gewünscht ist, sich so zu zeigen, wie wir sind.
Wo sich alle wohlfühlen können.
Wo alle gemeinsam kreativ werden können.
Wo magische Momente möglich werden können.
Ich liebe Chorleitung!
Ich liebe es zu hören und zu sehen, wie verändert die Sänger*innen aus einer Probe oder einem Konzert hinausgehen: mit leuchtenden Augen, roten Wangen, mit Leichtigkeit und Freude.
Wie oft kommt der Spruch: „Eigentlich wollte ich auf dem Sofa bleiben – gut, dass ich es nicht getan habe! Jetzt geht es mir viel besser!“
Der schönste Job der Welt!
Und ich weiß, wie oft ich verzweifelt war: der Chor, der im Konzert auf einmal nicht mehr auf mein Dirigat reagierte; der ewige Kampf ums Honorar; die 1000 unsichtbaren Kleinigkeiten, die so viel Energie kosten, aber doch gemacht werden müssen. Oft war ich so fertig, dass ich nach dem Konzert erstmal krank war.
Es gab viele schöne und schmerzhafte Momente und es hat manche Erfahrung gebraucht, aber ich habe viel gelernt.
Du kannst es einfacher haben: Wir können gemeinsam Wege finden, wie du als Chorleiter*in souverän, gelassen und mit Freude deinen Chor leiten kannst.
Chorleiterin und Coach? Wie passt das zusammen?
Music was my first love
– und Psychologie/Pädagogik meine zweite. Auch wenn ich nach der Erzieherinnen-Ausbildung das Psychologie-Studium erfolgreich abgebrochen habe (es war ätzend, langweilig und kein bisschen befriedigend), war ich doch immer interessiert, habe Bücher inhaliert und Fortbildungen gemacht.
Aber als Corona alle meine Oasen zersetzt hatte, die ich in dieser Zeit so dringend gebraucht hätte, als wir alle verzweifelt versucht haben, das Chorsingen irgendwie am Leben zu erhalten, und ich in eine Depression abzurutschen drohte, da musste ich zum Selbstschutz meine Musik ins Koma versetzen.
Und dann war der Weg für meine zweite Liebe wieder frei
Ich landete sehr spontan und überraschend in einer Coaching-Ausbildung und war sofort Feuer und Flamme! Genau das hatte ich schon damals gesucht: Menschen zu helfen, wieder Hoffnung und neue Ideen zu haben, mit einem Lächeln in den Alltag zu gehen und ins Tun zu kommen. Was für eine wunderbare Arbeit!
Natürlich stellte sich mir dann die Frage: „Wie kann ich meine zwei Lieben miteinander verbinden?“ Es wäre gelogen zu behaupten, ich hätte die Antwort schon damals gewusst. Leider gar nicht. Dafür brauchte es einige Irrwege – und die Hilfe einer Coachin.
Aber jetzt ist mir klar:
Ich will eine glücklich machende Chorarbeit für alle ermöglichen! Damit alle Menschen ihren Chor als Oase erleben können. Egal in welchem Alter, in welchem Chor, auf welchem Niveau.
Magische Momente werden möglich
Mir war lange nicht klar, dass mir Vorbilder fehlten. Ich hatte nur Männer vor mir gehabt, die von mir verlangten, elitär vor den Chören zu stehen: „Du weißt was und der Chor muss lernen!“
Top – Down.
Ich wusste sehr genau, dass ich so auf gar keinen Fall sein wollte! Aber mir war überhaupt nicht klar, wie ich anders hätte sein können – bis ich Felix Powroslo und später Anne Kohler kennenlernte. Als ich mit ihnen arbeiten durfte, konnte ich zum ersten Mal im Chor eine ganz andere zwischenmenschliche Art zu kommunizieren und zu arbeiten erleben: mit höchster Wertschätzung, auf Augenhöhe und mit gelassener Toleranz.
Top – Top.
In dieser alles möglich machenden Atmosphäre „passierten“ diese synergiegeladenen, überraschenden und bewegenden Momente!
- Wo alle sich verbunden fühlen, auch ich als Chorleiterin,
- wo wir völlig unabgesprochen jedes Mal etwas Neues/Anderes schaffen,
- wo wir nicht mehr denken, sondern ganz Musik sein können.
- Und wo das Publikum sofort berührt ist und sich als Teil des Ganzen fühlen kann.
Weil der Funke überspringt.
„Wenn ich ein Vöglein wär“ – bei der Meisterchor-Prüfung 2017: Eine Stunde vor dem Auftritt entscheiden wir auf eine spontane Idee hin, dass wir uns mit so viel Abstand wie möglich auf der Bühne verteilen und in unterschiedliche Richtungen schauen, um die Einsamkeit zu verdeutlichen. Ein wahnsinnig intensiver Moment während der Prüfung!
„Harbour“ von Anna Tabbush – eigentlich geschrieben für die Flüchtlinge, die im Mittelmeer ums Überleben kämpfen. Ich frage eine Sängerin vor dem ganzen Chor: „An wen denkst Du zuerst, wenn Du diesen Text hörst?“ – Langes Zögern, dann: „An mich.“ Berührtsein im ganzen Chor, Tränen in den Augen und ein so liebevoll und wohlwollend gesungenes Lied! Ich hatte Gänsehaut beim Dirigieren und fühlte mich liebevoll umarmt.
„Chandelier“ von Sia – Mein Impuls: „Irgendeine Sache in deinem Leben gibt es bestimmt, vor der du am liebsten wegrennen willst“. Beide Solistinnen stehen in der Chorprobe voreinander und lassen ihrem Frust über was auch immer freien Lauf: Sie weinen und schreien beim Singen, trauen sich, ihre intimsten Emotionen und ihre Verzweiflung zu zeigen – und der Chor gibt ihnen das Vertrauen, dass wir das aushalten und dass die Beiden das dürfen. Was für ein Waaaahnsinns-Moment!!! Im Konzert konnten beide übrigens wunderbar überzeugend und sehr intensiv singen.
Dein Chor als Oase für alle
Ich habe in meinen systemischen Ausbildungen und bei meinen zwar sehr spät aber endlich gefundenen Vorbildern herausgefunden, wie ich meine Haltung und Kommunikation mit dem Chor so verändern kann, dass diese magischen Momente möglich werden.
Und das möchte ich gerne mit dir teilen! Nicht nur wegen der Magie, sondern noch viel wichtiger: weil dann der Chor zu einer Oase für alle werden kann.
Für dich als Chorleiter*in, für die Sängerinnen und Sänger und für das Publikum im Konzert.
So arbeite ich mit dir:
Chorleitung ist viel mehr als nur Einsätze geben und Klänge zu perfektionieren. Es geht darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Menschen wohlfühlen und über sich hinauswachsen können.
Ich helfe dir dabei,
chorspezifische und zwischenmenschliche Herausforderungen gelassen zu meistern,
deine eigene Führungspersönlichkeit zu entdecken und souverän den Chor zu leiten,
eine Chorkultur zu gestalten, in der auch du dich verbunden fühlst und in der viel Kreatives möglich werden kann,
und dann mit deinem Schwarm fliegen zu lernen.
Dafür arbeite ich mit Methoden aus dem systemischen Coaching, meiner Erfahrung als Chorleiterin und Bühnenpräsenz-Trainerin und praktischen, direkt umsetzbaren Impulsen.
Meine Vision:
Selbstsichere und souveräne Chorleiter*innen, die sich selbst nicht aufopfern, sondern mit Klarheit, Freude und Selbstvertrauen ihre Chöre führen. Damit Chöre Orte der Sicherheit, Verbundenheit und musikalischer Magie sein können.
Wow! Du hast es bis hierher geschafft – Respekt!
Dafür kriegst du hier noch ein paar Bonus-Infos über mich: 😊
- Bis zu 5000-teilige Puzzles finden bei mir nach spätestens drei Tagen zärtlichem Drüberstreichen und Bewundern wieder den Weg zurück in die Schachtel. Damit ich sie bald wieder puzzeln kann.
- Bevor ich den Zündschlüssel im Auto umdrehen kann, laufe ich noch mindestens einmal ins Haus, weil ich was vergessen habe.
- Ob Noten, Krimis oder Morgenseiten: Ich liebe Papier! – Schon meine Tischnachbarin in der Erzieherinnen-Ausbildung meinte: „Sandra streichelt immer erst liebevoll übers Papier, bevor sie anfängt zu schreiben.“
- Ich bin schwerst Tee- und Kräuter-traumatisiert: mein Ur-Opa, Opa und Onkel haben schon immer Tee und Kräuter auf dem Markt verkauft. Das Lager „im Anbau“ stank bestialisch! Mir wurde immer schlecht… hunderte Atemwegs-Infekte später, kann ich heute den Geruch ertragen, aber trinken mag ich das Zeug immer noch nicht.
-
Auf meiner Lachliste ganz oben:
• „Bad Spies „– die Szene mit dem Fluchtauto, das nicht anspringt und in den Zeitungsständer rollt;
• „R.E.D. 2“ – Marvin, die Ente und die enger werdende Gasse;
• die „Rico und Oskar“-Hörbücher 1 bis 5 von Andreas Steinhövel – „Es gibt Sachsen zum Anhalten und Sachsen zum Durchfahren“ / „Mama macht mir manchmal ein Brot – subtil mit Nutella beschmiert“,
• das Spiel „Eiermatsch“ von Greg's Tagebuch;
• das Video von meiner Tochter, als sie plötzlich – schwupps – auf der falschen Seite des Schneehügels runterflutschte.
- Schon als Kind habe ich die Krankenschwester-Lehrbücher meiner Mutter gelesen. Aber das Foto mit dem pockenkranken Kind musste ich immer überschlagen... 😐
- Ich bin die schlechteste Beifahrerin der Welt und bete innerlich immer wieder „Bitte helft, dass alles gut geht!“
- Ich liebe Blumensträuße! Dafür lohnt sich jedes Konzert. 😊
- Ich vertrage überhaupt keinen Alkohol. Aber ich kann auch ohne Alkohol feiern, albern sein und gegen Möbel laufen.
- Als Jugendliche habe ich mal einen Dieb gestellt, der den selbstgestrickten, kratzigen Pullover mit einer Ente drauf von meiner Schwester anhatte. War alles umsonst – sie hat den Pullover nie wieder angezogen.
- Meine Familie weiß genau, wo im Haus ich mein Handy vergessen haben könnte.
- Meine Empfehlung für alle, die ihre ureigenste Kreativität (wieder-) entdecken und leben wollen: „Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ von Julia Cameron. Ein Kurs voller Selbsterfahrung - für ein liebevolles Verständnis für sich selbst und für gesunde Selbstfürsorge. Einer meiner Wendepunkte zu einem glücklicheren Leben!
Und hier noch Informationen zu meinen fachlichen Qualifikationen:
- Systemische Beraterin DGSF in der Beratungsstelle der Lippischen Landeskirche
- Systemisch-integrativer Coach DGfC
- Diverse Bühnenresonanz-Kurse bei Felix Powroslo mit Anne Kohler, Oliver Gies, Carsten Gerlitz
- Meisterkurse und Fortbildungen u.a. bei Roger Treece, Matthias Becker, Felix Powroslo, Anne Kohler
- Studium Musikpädagogik Sek I und II, HfM Detmold
- „Die Carusos“-Fachberaterin vom DCV für kindgerechtes Singen in Kindertageseinrichtungen